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UNSERE AUFGABEN


Sammeln und Bewahren
Im Museumsquartier St. Annen bewahren wir einen bedeutenden Teil des beweglichen Kulturschatzes der Hansestadt Lübeck. Dazu gehören Kunstwerke vom Mittelalter bis in die Gegenwart ebenso wie (kunst)handwerkliche Zeugnisse aus den unterschiedlichsten Bereichen der Lübecker Stadtgeschichte. Unsere Arbeit gilt dem Erhalt und der Erweiterung dieser einzigartigen Sammlung an Dingen, die unsere Geschichte und unsere Gegenwart prägen, sie erklären und sie farbenfroher machen.


Erforschen, Präsentieren und Vermitteln
Wir verstehen das Museum als wertvollen außerschulischen Bildungsort. Wir zeigen die Werke unter verschiedenen Aspekten und zeigen damit, wie Menschen in verschiedenen Jahrhunderten gelebt haben und woran sie glaubten. Welche Antworten sie auf die großen Fragen des Lebens bis heute gefunden haben und wie sie die Welt wahrgenommen haben, soll unseren Gästen den eigenen Abgleich und neue Sichtweisen für das Verstehen heutigen Daseins ermöglichen. Dazu gehört auch das Verständnis für unterschiedliche Kulturen. Das alte Wissen, das sich in den Kunstwerken manifestiert, kann dafür ebenso grundlegend sein wie die kreative, ganz persönliche Auseinandersetzung mit aktueller Kunst.

 

Unser Weg 


Das soziale Museum
Wir verstehen das Museum als einen Ort des lebendigen Austauschs mit den Menschen aller Generationen. Dabei werden die Besuchenden zu wichtigen Akteur:innen, die Programme auch in gemeinsamen Prozessen mit uns gestalten. Wir diskutieren Themen globaler Relevanz im Spiegel unserer Vergangenheit und unseres lokalen Handelns über die Kunst und Kultur. Hierfür schaffen wir Freiräume, die kostenfrei zugänglich sind und dazu einladen, selbst kreativ zu werden. Über partizipative Kunst- und Vermittlungsformate laden wir explizit auch die ganz jungen Menschen zur Teilhabe ein.


Das offene Museum
Wir verstehen das Museum als einen offenen und barrierefreien Ort für alle Menschen. Im Sinne der demokratischen Leitlinien fördern wir explizit eine vielstimmige und diverse Gesellschaft und sprechen uns für Toleranz und gegen jede Form der Diskriminierung aus. Hierfür fördern wir die inklusive und diskriminierungsfreie Vermittlung und vernetzen uns, unserem Programm entsprechend, lokal und international mit verschiedenen Vereinen, Einzelinitiativen und Kulturinstitutionen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt über die Kunst und die Kultur zu stärken.


Das transkulturelle Museum
Mit unseren Ausstellungen hinterfragen wir eigene Erzählstandpunkte gerade vor dem Hintergrund eurozentristischer Lese- und Deutungsweisen. Wir erproben neue Formen der Präsentation unter globalen Aspekten und versuchen bislang unterdrückte, unbeachtete und vergessene Geschichten zu erzählen. Dabei untersuchen wir die Geschichte der Sammlungen und Objekte auch aus interdisziplinärer und transkultureller Perspektive.


Das nachhaltige Museum
Wir verstehen die Nachhaltigkeit als eine wichtige Zukunftsbedingung der Menschheit. Mit unserer Arbeit wollen wir wo immer dies möglich ist, zu einer Kultur der Nachhaltigkeit beitragen. Um den Klimaschutz aktiv zu fördern, orientieren wir uns an nachhaltigen Konsum- und Produktionsansätzen. So fördern wir zum Beispiel die Kreislaufwirtschaft und re- und upcyceln unsere Ausstellungsarchitektur. Uns ist bewusst, dass wir die Ziele nur im Verbund erreichen können, daher sind wir offen für Kooperationen mit Vereinen und Einzelinitiativen der Stadt, die zudem die soziale Nachhaltigkeit fördern.